Die Maske arbeitet unter Okklusion: sie hält Wirkstoffe an der Haut, erhöht die Hautfeuchtigkeit, wärmt oder kühlt und verstärkt so die Wirkung des vorher aufgetragenen Serums. Aufgetragen wird in der Regel mit einem Pinsel oder Spatel — von der Mitte nach außen, Augen- und Lippenpartie ausgespart.
Maskentypen und ihre Wirkung
Crememasken — nährend, feuchtigkeitsspendend, für trockene und reife Haut; Einwirkzeit 20–30 Minuten, Rest einmassieren
Tonerde- und Kaolinmasken — talgbindend, klärend, für unreine und fettige Haut; nicht austrocknen lassen
Alginatmasken — Pulver mit Wasser angemischt, kühlt, wirkt stark feuchtigkeitsbindend und abschwellend, wird als geschlossenes Gummiblatt abgenommen
Vlies- und Sheetmasken — vorgetränkt, hygienisch, ideal nach Microneedling oder Peeling
Kollagenvliesmasken — Kollagenblatt wird mit Wirkstofflösung aktiviert, sehr stark aufpolsternd
Modellage- und Gipsmasken — thermoaktiv, verstärken die Penetration der Wirkstoffe deutlich
Alkohol- oder Peel-off-Gelmasken — beruhigend, angenehm bei geröteter Haut
Ablauf
Serum oder Ampulle einarbeiten, kurz einziehen lassen
Maske mit Pinsel gleichmäßig in dünner bis mittlerer Schicht auftragen
Einwirkzeit in der Regel 20–30 Minuten, Kundin ruhen lassen, Augenkompressen auflegen
Bei Crememasken die letzten 10 Minuten leicht einmassieren
Abnahme mit feuchten Kompressen, Vliestuch oder Einmalpapier, danach Abschlusspflege