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S&C Academy · 05

Masken auftragen und ihre Wirkung

Masken auftragen und ihre Wirkung

Die Maske als Höhepunkt der Behandlung

Die Maske arbeitet unter Okklusion: sie hält Wirkstoffe an der Haut, erhöht die Hautfeuchtigkeit, wärmt oder kühlt und verstärkt so die Wirkung des vorher aufgetragenen Serums. Aufgetragen wird in der Regel mit einem Pinsel oder Spatel — von der Mitte nach außen, Augen- und Lippenpartie ausgespart.

Maskentypen und ihre Wirkung

  • Crememasken — nährend, feuchtigkeitsspendend, für trockene und reife Haut; Einwirkzeit 20–30 Minuten, Rest einmassieren
  • Tonerde- und Kaolinmasken — talgbindend, klärend, für unreine und fettige Haut; nicht austrocknen lassen
  • Alginatmasken — Pulver mit Wasser angemischt, kühlt, wirkt stark feuchtigkeitsbindend und abschwellend, wird als geschlossenes Gummiblatt abgenommen
  • Vlies- und Sheetmasken — vorgetränkt, hygienisch, ideal nach Microneedling oder Peeling
  • Kollagenvliesmasken — Kollagenblatt wird mit Wirkstofflösung aktiviert, sehr stark aufpolsternd
  • Modellage- und Gipsmasken — thermoaktiv, verstärken die Penetration der Wirkstoffe deutlich
  • Alkohol- oder Peel-off-Gelmasken — beruhigend, angenehm bei geröteter Haut

Ablauf

  • Serum oder Ampulle einarbeiten, kurz einziehen lassen
  • Maske mit Pinsel gleichmäßig in dünner bis mittlerer Schicht auftragen
  • Einwirkzeit in der Regel 20–30 Minuten, Kundin ruhen lassen, Augenkompressen auflegen
  • Bei Crememasken die letzten 10 Minuten leicht einmassieren
  • Abnahme mit feuchten Kompressen, Vliestuch oder Einmalpapier, danach Abschlusspflege

Video Teil 1

Video 1

https://youtu.be/2Vkx8zvkffo